Wie ich helfen kann

Zuallererst geht es um Aufmerksamkeit dem Thema gegenüber, vor allem aber gegenüber betroffenen Personen. Wer nicht informiert ist, kann Signale nicht deuten oder muss aus Hilflosigkeit wegschauen.

Oft genug kann der Schaden nicht mehr gut gemacht werden, weil die Tat lange zurück liegt, strafrechtlich verjährt ist oder die Täter nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können. Um so mehr braucht das Opfer das  Empfinden, rehabilitiert zu werden. Das geschieht durch Ernstnehmen, offenes Zuhören und, wenn möglich - durch Intervention in der Gemeinde, um dem Opfer den Platz zurück zu geben, den es verloren hat.

Wo sich hartnäckig Gerüchte über sexuelle Übergriffe zeigen, ist die Hinwendung an eine Beratungsstelle angebracht. Auf keinen Fall soll der vermeintliche Täter konfrontiert werden. Falsche Anschuldigungen wirken zerstörend.

Wenn ein Kind sich auffällig verändert, sich scheu zurückzieht, aggressiv reagiert, in den schulischen Leistungen absinkt, übertrieben sexuelle Sprache benutzt, vor Berührungen zurückschreckt, ist besondere Aufmerksamkeit geboten und Kontakt zu einer Beratungsstelle angebracht.

Finanzielle Hilfe für das Projekt "Sexueller Gewalt begegnen" durch Spenden an Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Konto Nr. 1013398018, BLZ 350 601 90 (KD Bank), Verwendungszweck "Sexueller Gewalt begegnen".